Gänsehautmoment im Hospiz – Dynamo-Liebe kennt keine Grenzen

In unserem Hospiz geht es darum, das Leben bis zuletzt lebenswert zu gestalten. Dazu gehört auch, persönliche Wünsche zu erfüllen und Augenblicke zu schaffen, in denen die Krankheit für eine Weile in den Hintergrund rückt.

Einen solchen Augenblick erlebte vor Kurzem ein junger Bewohner unseres Hospizes. Er ist, ebenso wie seine Familie und seine Kinder, mit ganzem Herzen Fan der SG Dynamo Dresden. Schwarz-Gelb gehört zu seinem Leben.

 

 

 

 

 

 

 

Für den besonderen Besuch hatten unsere Mitarbeiter das Rosenzimmer liebevoll in Schwarz-Gelb geschmückt. Schals, Fahnen und weitere Dynamo-Erinnerungsstücke sorgten für die passende Atmosphäre. Dann kam Dynamo-Urgestein Heiko „Scholle“ Scholz persönlich ins Hospiz, um unserem Bewohner einen großen Wunsch zu erfüllen.

„Scholle“ ist seit Jahrzehnten eng mit Dynamo verbunden. Bereits als Jugendlicher spielte er im Nachwuchs des Vereins, später gehörte er zur Mannschaft, die 1991 den Sprung in die Bundesliga schaffte. Seit 2019 war er Co-Trainer der Profimannschaft. Heute arbeitet er als Verbindungstrainer zwischen der U21 und den Profis und begleitet junge Spieler auf ihrem Weg in den Profifußball.

Für Heiko Scholz war dieser Besuch Ehrensache. Eine Stunde lang wurde gelacht, gefachsimpelt und in alten Fußballgeschichten geschwelgt. Es ging um Spiele, Spieler und unvergessene Dynamo-Momente. Vor allem aber um eine gemeinsame Leidenschaft.

Die schwere Erkrankung trat für diese Stunde in den Hintergrund. Die Freude war spürbar. Und die Emotionen auf beiden Seiten ebenso.

Wir danken Heiko „Scholle“ Scholz sehr für seinen Besuch. Er hat unserem Bewohner und seiner Familie eine Stunde geschenkt, die ihnen bleiben wird. Genau solche Wünsche möchten wir in unserem Hospiz möglich machen.

 

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