2006


Gründung des Vereins „Begleitende Hände e.V.“ in Brand-Erbisdorf OT Himmelsfürst mit dem Ziel, im Landkreis Mittelsachsen einen ambulanten Hospizdienst sowie das erste mittelsächsische stationäre Hospiz aufzubauen.

2007


Die ehemalige Schustervilla in Oederan wird in Augenschein genommen und als geeignet für ein stationäres Hospiz befunden. Kommunalvertreter und die Heimaufsicht unterstützen diesen Vorschlag des Vereins. Vorstandsmitglieder erarbeiten eine Konzeption und reichen sie beim Regierungspräsidium Chemnitz ein. Zum Jahresende erhält der Verein erste finanzielle Spenden.

2008


Auf Informationsveranstaltungen in Pflegeheimen oder bei Rentnertreffen macht der Verein auf sich und seine Ziele aufmerksam. Über 6000 Unterschriften für die Errichtung des ersten stationären Hospizes im Großkreis Mittelsachen unterstützen eindrucksvoll das Vorhaben. Der Stadtrat Oederan bewilligt Fördermittel für Notreparaturen am Dach der Schustervilla und beschließt kurz darauf, den Umbau des Hauses mit 650.000 Euro aus Fördermitteln zu unterstützen.

2009


Nach der offiziellen Genehmigung im Februar wird der ambulante Hospizdienst in der Engen Gasse 5 Oederan eröffnet. Bereits im Januar beginnt der erste Ausbildungslehrgang für ehrenamtliche Mitarbeiter. Zum Verein gehören inzwischen 100 Mitglieder. Im September wird vor dem Gelände der ehemaligen Schustervilla eine erste Benefizveranstaltung durchgeführt.

2010


Am 17. August 2010 erfolgt der offizielle Baubeginn für den Umbau der Schustervilla in ein stationäres Hospiz. Bauherr ist die Oederaner Stadtbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH. Investiert werden 2,4 Millionen Euro, 35 ortsnahe Firmen sind an den Baumaßnahmen beteiligt. Die Vorschriften des Brand- und Denkmalschutzes müssen mit baulichen Anforderungen an eine Pflegeeinrichtung in Einklang gebracht werden.

 

1. Dezember 2012


Mit einer Festveranstaltung wird das erste stationäre Hospiz in Mittelsachsen eröffnet. Die detailgetreu restaurierte Fabrikantenvilla erstrahlt wieder im Art-Deco-Stil der 20er Jahre. Das Haus trägt jetzt den Namen „Ellen Gorlow“. Der ambulante Hospizdienst hat von diesem Zeitpunkt an bis 2018 seinen Sitz in der ehemaligen Fabrikantenvilla.

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